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You are Divine – Fühl dich wie eine Göttin Part I

Als Kinder sind wir frei von unserem Körper und identifizieren uns nicht mit unserem Äußeren. Über die Jahre hinweg ändert sich dieses Bild und wir bekommen durch unsere Gesellschaft eine genaue Vorstellung übergestülpt, was als schön gilt und was nicht.

 

Vor allem wir Frauen machen uns ständig fertig, da wir nicht den unrealistischen Ansprüchen des in der Werbung vorgegebenen Frauenbilds entsprechen. Es wird Zeit, dass wir uns von diesem fremdbestimmten Bild der Schönheit, von all diesen Konditionierungen und Glaubensmuster befreien. Aber das können nur wir selbst tun. Und zwar dadurch, dass wir uns in Selbstliebe üben und unsere Gedanken uns selbst gegenüber ändern.

 

Selbstliebe – jeden Tag aufs Neue

Für mich ist Selbstliebe ein lebenslanger Übungsweg, an den ich mich jeden Tag aufs Neue erinnern muss. Leider habe ich mich über so viele Jahre hinweg überhaupt nicht gut behandelt.

Wer kennt das nicht? Ich bin zu dick, zu dünn, meine Brüste sind zu klein, zu groß etc. (ich könnte die Liste ewig weiter führen). Wie oft stand ich vor dem Spiegel und habe mich selbst als zu dick und nicht schön genug empfunden? Wie oft habe ich andere Frauen und Models um ihr Äußeres beneidet? Wie oft habe ich mich dadurch klein und nieder gemacht anstatt mich selbst zu lieben?

 

Ändere deine Gedanken, ändere dich selbst

Denn negative Gedanken und die dadurch erzeugten Gefühle haben unseren Körper zu genau dem gemacht was er heute ist. Natürlich kommt es auch darauf an, was wir für einen Lebensstil führen, wie wir uns ernähren und bewegen, aber die entscheidenden Werkzeuge sind unsere Gedanken und Gefühle. Das mag am Anfang sehr krass klingen, doch wenn man sich erst einmal an diesen Gedanken gewöhnt hat, ganz für sich verantwortlich zu sein, erkennt man, dass man der Schöpfer seiner Selbst ist und sich somit durch positive Gedanken und Affirmationen neu erschaffen und sogar heilen kann.

Unser Körper ist ein sehr intelligentes System und unsere Zellen registrieren sehr genau was wir denken und fühlen. Der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto, hat herausgefunden, dass Wasser auf Schwingung, also Musik, Töne, Klänge, Worte aber auch Gedanken reagiert und unterschiedliche Kristalle bildet. Die schönsten Kristalle entstanden bei Affirmationen der Liebe und der Dankbarkeit. Und da unser Körper größtenteils aus Wasser besteht, reagiert er logischer Weise darauf wie wir über ihn denken und formt sich dementsprechend zu einem gesunden, vitalen oder zu einem ungesunden Körper.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir liebevoll mit uns umgehen; dass wir unseren Körper liebevoll wertschätzen, pflegen, ehren und uns selbst so akzeptieren und annehmen wie wir sind.

Und gleichzeitig sollten wir uns nicht zu sehr mit unserem Körper identifizieren. Denn wir sind nicht unser Körper, wir haben nur einen Körper.

 

„Wir sind weder unser Körper, noch unsere Gedanken und Gefühle, nicht das was vergänglich ist, sondern unsere Seele. Der göttliche Funken in uns, der immer schon da war und immer sein wird.“

 

Yogi Bhajan, der das Kundalini Yoga in den Westen gebracht hat, erklärt das folgendermaßen:

 

„We are spiritual beings making a human experience.“

 

Wir sind geistige Wesen die eine menschliche Erfahrung machen. Unsere Seele hat sich unseren Körper für dieses Leben ausgesucht. Unser Körper ist also unser Zuhause, unser Tempel, und wir sollten ihm dafür dankbar sein. Dankbar dafür, dass wir durch ihn all die tollen sinnlichen Erfahrungen machen können. Spüren, fühlen, schmecken, sehen, hören, küssen, lieben. Wir sollten unseren Füßen danken, dass sie uns überall hintragen; unseren Händen danken, dass sie so fleißig alles für uns arbeiten. Unserem Herz danken, dass es so beständig für uns schlägt.

Das Leben ist ein Geschenk.

Du bist ein Geschenk. You are divine. Du bist göttlich. Und du bist perfekt genauso wie du bist.

 

Selbstliebe während den unterschiedlichen Phasen des weiblichen Zyklus

Persönlich habe ich festgestellt, dass es mir in den ersten zwei Wochen meines Zyklus, in der Frühling- und Sommer-Phase, einfacher fällt, achtsam und liebevoll mit mir umzugehen. In dieser Phase stehe ich viel mehr in meiner weiblichen Kraft, strahle von Innen heraus und kann mir selbst, meinem Körper und dem Leben positiver und gelassener gegenüber treten.

In der Herbst bzw. Zauberinnen-Phase meines Zyklus, fällt es mir jedoch viel schwerer mich so anzunehmen und zu lieben wie ich bin. In dieser Zeit neige ich verstärkt zu Selbstzweifeln und bin oft in negativen Gedankenmustern gefangen. Ich versuche mir in dieser Phase besonders viel Zeit für mich einzuplanen und mich liebevoll um mich zu kümmern.

Es ist einfach die positiven Eigenschaften in uns zu lieben, aber die Arbeit besteht darin uns auch in der Phase in der unsere „dunkle“ Seite zum Vorschein kommt, zu lieben. All die Gefühle, die wir selbst nicht so gerne erleben sowie Wut, Angst, Trauer, Neid etc. gehören eben genauso zum Leben dazu, wie das Licht in uns. Dadurch, dass wir lernen die ganze Palette unserer Gefühle anzunehmen und besonders Gefühle die wir nicht so gerne erleben in den Arm nehmen, wie eine Mutter ihr Kind, können wir sie loslassen und so ein Stücken heiler werden.

 

Wie Yoga hilft einen achtsamen Umgang mit sich selbst zu schulen

Vor allem die Yin Yoga Praxis (bald mehr dazu!) aber auch die normale Asana-Praxis, hat mir sehr geholfen die Schattenseiten in mir anzunehmen und mein Körperbewusstsein zu schulen. Ich fühle mich immer wohler in meiner Haut, lerne auf die Stimme meines Körper zu hören und achtsamer mit mir umzugehen. Für mich beginnt Achtsamkeit bei den kleinen Dingen des Lebens: gut für mich zu kochen, genügend zu schlafen, mir genügend Pausen zu gönnen (das klappt am wenigsten gut), achtsam und liebevoll einseifen beim Duschen, sich sogar achtsam die Haare kämmen etc. Außerdem lerne ich durch Yoga immer mehr meine Gedanken zu beobachten, realisiere immer öfter wenn ich in einer negativen Gedankenschleife hänge und schlecht über mich denke umso meine Gedanken zu ändern und mich zurück ins hier und jetzt, in den Moment zu holen.

 

Erschaffe kleine Rituale der Selbstliebe im täglichen Leben

Mal klappt es besser mit der Selbstliebe, mal wieder nicht so gut. Was mir auf jeden Fall hilft, sind kleine individuelle Rituale der Selbstliebe in meinen Alltag einzubauen. Das verleiht meinem Leben Magie und ich kann so ganz bewusst danach schauen, dass es mir gut geht.

Ein besonders schönes Ritual dafür habe ich dank Jana in meinem Leben integrieren können: das Shakti-Bad.

Das Shakti-Bad schenkt nicht nur Entspannung, sondern man fühlt sich danach wohl in seiner Haut, genährt und geliebt.

So geht’s:

  1. Nimm dir Zeit für dich. Schalte dein Handy aus, so dass du ungestört bist. Schön ist es, dieses besondere Bad während deiner Menstruation zu machen und es auf einen Freitag zu legen. Der Freitag wird auch Venus-Tag genannt und ist somit ein Heiltag für die Weiblichkeit.
  2. Zünde Kerzen an. Wenn du magst, dann mache dir entspannende Musik an.
  3. Gebe getrocknete Blumen z.B. Rosenblätter, dein Lieblings-Badesalz oder etwas Öl ins Wasser, z.B. Rosen- oder Lavendel-Öl
  4. Tauche ein in dein Shakti-Bad. Genieße den Duft, die Schwerelosigkeit. Wasser reinigt dich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Spüre wie das Wasser all deine Sorgen, Ängste und Zweifel wegwäscht.
  5. Lese nichts, lass dich nicht ablenken, sondern bleib einfach nur bei dir, beim Spüren, beim Fühlen.
  6. Gehe mit deinem Bewusstsein in deinen Herzraum. Spüre die Liebe, die du in deinem Herzen trägst. Spüre die Dankbarkeit für dich und deinen Körper. Spüre die Freude, die dadurch entsteht und dir vielleicht ein Lächeln auf dir Lippen zaubert. Und dann schicke diese Liebe in deinen ganzen Körper, in jede einzelne Zelle. Wenn du gerade an einer Krankheit leidest, dann schick dem Organ oder Körperteil besonders viel Liebe. Sprich vielleicht sogar damit und höre zu was es zu erzählen hat, welche Gefühle hinter dem körperlichen Leiden stecken.
  7. Nimm einen Schwamm und streiche dir liebevoll über deinen ganzen Körper. Ehre jedes einzelne Körperteil. Gebe deinem Körper die Wertschätzung nachdem er sich so sehr sehnt. Sag dir wie wunderschön du bist und fühl dich wie eine Göttin.

SelbstliebeWas sind deine täglichen Rituale der Selbstliebe? Was nährt dich? Wie kannst du dir jeden Tag etwas Gutes tun und in die Selbstliebe eintauchen?

Um dich noch mehr in der Selbstliebe zu üben, gibt es eine weitere sehr intensive und kraftvolle Übung nach dem Shakti-Bad. Mehr dazu bald in „You are divine – Fühl dich wie eine Göttin Part II“.

BE LOVE NOW,

Unterschrift Katrin

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